Die Bergfelder Homepage wurde gestern in Stuttgart ausgezeichnet
STUTTGART / BERGFELDEN (vov). Bald ist es vorbei, die Zeit, als man noch auf dem Rathaus seine Anträge ausfüllte. Denn wozu hat man das Internet? Gestern wurde die Bergfelder Internetseite beim Landeswettbewerb "InternetDorf 2002" in Stuttgart von Landesminister Willi Stächele ausgezeichnet.
Der Minister für Ernährung und Ländlichen Raum sprach bei der Preisverleihung in der Stuttgarter L-Bank von einem "motivierenden und vorwärts drängenden" Wettbewerb. Seit 1999 wird der Wettbewerb "InternetDorf" von der Akademie Ländlicher Raum, der M F G Medienentwicklung und dem Gemeindetag Baden-Württemberg ausgeschrieben, um so einen Anreiz zu bieten, kommunale Angebote im Internet zu verbessern.
Mit einem beeindruckenden Internet-Angebot an Bürgerdiensten wie SMS-Services, Online-Befragungen oder behindertengerechten Angeboten bewarben sich in diesem Jahr 125 Kommunen um den mit 7500 Euro dotieren Preis. Die zehn besten Internet-Auftritte wurden von einer Fachjury ausgewählt und deren Vertreter zur Preisverleihung geladen: Allmersbach im Tal, Benningen am Neckar, Bergfelden, Berglen, Dischingen, Dußlingen, Hardt, Mönchweiler, Reilingen und Wurmberg.
Als "InternetDorf 2002" und für das beste Screendesign wurde Wurmberg ausgezeichnet. In der Kategorie "Service" siegte Hardt. Mönchweiler gewann die Kategorie "Community" Zum ersten Mal wurde dieses Jahr der vom Gemeindetag Baden-Württemberg gestiftete Sonderpreis für die beste Barrierefreiheit vergeben, bei dem bewertet wurde, ob die jeweilige Internetseite auch von Menschen mit körperlichen oder geistiger Einschränkung genutzt werden kann. Dieser Preis ging an die Gemeinde Allmersbach.
Für die Bergfelder Homepage (www.bergfeldne.de) gab es zwar keinen Sonderpreis, aber eine Urkunde, die der Bergfelder Internetseite einen Platz unter den Top-Ten bescheinigt. Und diese Auszeichnung ist doppelt beeindruckend, betrachtet man die Tatsache, dass die Bergfelder Seite im Gegensatz zu den meisten Seiten der Konkurrenz nicht von kommerziellen Internetfirmen erstellt wurde, sondern in ehrenamtlicher Tätigkeit.
Seit Mai 2001 gibt es den Bergfelder Internet-Auftritt, der von einem eigens hierfür gegründeten Arbeitskreis entworfen wurde. Und ehrenamtliches Engagement kann durchaus fachlich kompetent sein: Ideengeber und Programmierer der Internetseite ist Steffen Heinzelmann, der inzwischen seinen Abschluss als Diplom-Informatiker gemacht hat. "Er ist unser Spezialist", lobte Ortsvorsteher Erwin Stocker bei der Preisverleihung.
Die gelungene Homepage könnte, so Stocker, auch Ansporn für weiteres Engagement in Bergfelden sein: "Es freut mich, dass sich Leute im Flecken engagieren". Und der Ortsvorsteher zeigte sich bereits für den "InternetDorf"-Wettbewerb im Jahr 2003 gewappnet: "Das nächste Mal schlagen wir zu!".
Sulz-Bergfelden/Stuttgart(hgl). Die Sieger des Landeswettbewerbs "Internet Dorf 2002" (wir haben bereits berichtet)
wurden gestern vom baden-württembergischen Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele, in Stuttgart
ausgezeichnet. Auch Bergfelden hat es mit seiner Homepage unter die besten zehn Gemeinden geschafft.
Als einzige Gemeinde unter den vorderen Platzierten hat Bergfelden seine Homepage in reiner
Eigenleistung erstellt. "Die Auszeichnung ist natürlich der Hauptverdienst von Steffen Heinzelmann",
sagte Ortsvorsteher Erwin Stocker. Er sei für die Programmierung verantwortlich gewesen.
Wie die Vertreter der Gemeinde gestern in Stuttgart erfuhren, sei Bergfelden in die engere Auswahl für
das beste "barrierefreie Internetangebot" gekommen. Willi Stächele hat den drei Vertretern eine Urkunde überreicht,
die wie Stocker versicherte, natürlich im Flur des Rathauses - für jeden sichtbar - aufgehängt wird.
Sulz-Bergfelden. Die Gemeinde Bergfelden ist bei dem Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg
"InternetDorf 2002" in die letzte Auswahl gekommen. "Somit sind wir unter den Top Ten der
Internetdörfer in diesem Jahr", sage Ortsvorsteher Erwin Stocker. 125 Kommunen haben sich insgesamt
um den mit 7500 Euro dotierten Preis beworben. Bereits 1999 wurde, laut Ortsvorsteher, ein
Internetarbeitskreis in Bergfelden zur Erstellung einer Homepage gegründet. "Die Hauptarbeit hatte
dabei Steffen Heinzelmann", so Stocker. Heinzelmann habe ehrenamtlich die Programmierungsarbeiten
erledigt. Unterstützt wurde er damals von einem acht-köpfigen Team: Tobias Katz, Walter Kipp,
Nathanael Pantli, Dieter Seitz, Rainer Schlagenhauf, Armin Schwarz, Erwin Stocker und Volker Wörner.
Vor drei Monaten habe Heinzelmann die Seite komplett neu gestaltet. Sein Helferteam ist bis auf zwei
Personen gleich geblieben. Die Seite ist im Internet unter www.bergfelden.de zu finden.
(Siehe auch Kreisseite)
Zwei Gemeinden aus dem Kreis unter den zehn Besten im Wettbewerb InternetDorf
Kreis Rottweil. Zu den zehn baden-württembergischen Kommunen, die für dei Preisverleihung des
Wettbewerbs "InternetDorf 2002" nominiert worden sind, gehören auch Bergfelden, ein Stadtteil von Sulz,
und Hardt.
Der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele teilte gestern
mit, dass der Wettbewerb "Internetdorf 2002" vor dem Abschluss stehe und ein Feld aus Siegergemeinden
nun in die letzte Auswahl um das "InternetDorf", der Kommune mit dem besten Web-Auftritt in
Baden-Württemberg, kommen.
Mit einem beeindruckendem Spektrum an e-Bürgerdiensten bewarben sich 125 Kommunen um den mit 7500 Euro
dotierten Preis "Internetdorf 2002". Die Veranstalter dieses Bundesweit einzigartigen Wettbewerbs, die
Akademie Ländlicher Raum, die MFG Medienentwicklung und der Gemeindetag Baden-Württemberg, zeigen sich
erfreut über den hohen Leistungsstandard. Minister Stächele wird das beste Web-Angebot am Donnerstag,
28. November in Stuttgart auszeichnen. Als "Top Ten" sind für die Preisverleihung nominiert:
Allmersbach im Tal (Rems-Murr-Kreis), Benningen im Tal (Kreis Ludwigsburg), Bergfelden (Sulz am Neckar,
Kreis Rottweil), Berglen (Rems-Murr-Kreis), Dischingen (Kreis Tübingen), Hardt (Kreis Rottweil),
Mönchweiler (Schwarzwald-Baar-Kreis), Reilingen (Rhein-Neckar-Kreis) und Wurmberg (Enzkreis). Aus
dieser Gruppe werden neben dem Gesamtsieger vier weitere Gemeinden mit wertvollen Sachpreisen
ausgezeichnet.
Bergfelden schreibt nicht nur Landesgeschichte a la "Unser Dorf soll schöner werden", sondern
bekommt jetzt zusätzlich die höheren Weihen des Internetzeitalters. Bereits im vergangenen Jahr
hatte sich Bergfelden beim "InternetDorf" beworben, einem Wettbewerb, den das Stuttgarter
Ministerium für Ländlichen Raum auslobte. Was letztes Jahr nichts wurde, klappte jetzt:
Bergfeldens Homepage www.bergfelden.de kam von 125 Bewerbungen aus Baden-Württemberg unter die
besten zehn Internet-Auftritte. Willi Stächele wird am Donnerstag, 28. November, um 11 Uhr in
Stuttgart die Auszeichnung vornehmen. Für das Webdesign steht Steffen Heinzelmann, ein Arbeitskreis
aus sieben Bergfelden arbeitet ihm zu. Erwin Stocker, Bergfeldens Ortsvorsteher, mischt dort
selbstverständlich auch mit und findet die Anerkennung "ganz toll", betont aber den "besonderen
Verdienst" von Steffen Heinzelmann. Für die Arbeitsgruppe erhofft sich Stocker mit dem Preis
neuen Schwung.
Die Internetpräsenz des Ortsteils wird weiter ausgebaut
von Jens Sikeler
Sulz. Seit dem 25. Mai ist Bergfelden mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten (wir berichteten).
1600 Personen haben seither die Seite aufgerufen. Jetzt nehmen die Bergfelder sogar am landesweiten
Wettbewerb Internetdorf 2001 teil. Dies gab der Arbeitskreis bei einem Pressegespräch bekannt.
Die Homepage wurde in den letzten Monaten laufend weiterentwickelt. Als den Bergfelder Internet-Experten
präsentierte Ortsvorsteher Stocker Steffen Heinzelmann. Alle Beiträge werden von Ihm bearbeitet und
ins Netz gestellt.
Ein wesentliches Ziel, so Stocker, sei es, möglichst aktuell zu sein und den Besuchern viele "News"
zu bieten. Auf keinen Fall wolle man aber mit der Kernstadt konkurrieren, betonte der Ortsvorsteher.
Von der Kernstadt wünscht sich die Arbeitsgruppe aber eine bessere Vernetzung. "Je weiter das Ganze
vernetzt ist, desto mehr bringt es", macht der Ortschaftsrat Rainer Schlagenhauf deutlich. Die
Rückgriffe auf Sulz brauchen die Bergfelder aber auch, um das Projekt "virtuelles Rathaus" zu verwirklichen.
In Zukunft soll es zum Beispiel möglich sein, Antragsformulare für Personalausweise oder ähnliches
aus dem Internet herunter zu laden.
Mit ihrer Homepage will die Arbeitsgruppe auch Werbung für den Bergfelden und die Region machen. So
sollen die Bilder von verschiedenen Events in Netz gestellt werden.
Ein Plätzchen haben die Macher für heimatkundliche Themen reserviert. In Bälde wird nachzulesen sein,
was es mit dem Opferstock oder dem Glockenloch auf sich hat.
BERGFELDEN (ang). Bergfelden ist noch wie vor ehrgeizig: Dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"
folgt jetzt eine Anmeldung zum Internetdorf 2001. Der Wettbewerb des Ministeriums für ländlichen Raumes
bietet als ersten Preis 15 000 Mark.
Die Homepage des Stadtteils wächst und wächst: Acht Bergfelder beteiligen sich an dem Projekt. Neben
dem Ortsvorsteher Erwin Stocker sind es Steffen Heinzelmann als Programmierer, Volker Wörner, Tobias Katz,
Nathanael Pantli, Armin Schwarz, Dieter Seitz, Walter Kipp und Rainer Schlagenhauf. Diese Truppe bespricht,
welche Themen verarbeitet werden sollen und liefert die Roh-Version der Texte.
"In den letzten Wochen haben wir die Seiten immer mehr ausgebaut", sagte Erwin Stocker gestern während
eines Pressetermins. Ziel sei es, die Homepage "möglichst aktuell zu halten". Zunächst bestehe noch der
Wunsch, einen Rückgriff auf die Stadt Sulz zu haben. Hier denkt der Ortsvorsteher an den Bezug, von Formularen
wie für einen Personalausweis. "Die Kernstadt ist aber noch nicht so weit", erklärte Stocker die
Verzögerung: "Wir wären Gewehr bei Fuß".
Seit dem 25. Mai gab es etwa 1 600 Zugriffe auf die Homepage von Bergfelden, sogar aus China war
jemand neugierig. Das entspricht durchaus dem Konzept, denn für Rainer Schlagenhauf geht es auch
darum, "Werbung für Bergfelden und für die Region zu machen." Interessierte Internet-Leser könnten
sich informieren, "was wo läuft". Nach und nach soll, so Schlagenhauf, soll ein Bilderbogen von
Veranstaltungen ins Netz gestellt werden. Nachzulesen sind aber auch Anekdoten und skurrile Theorien
zu Dingen wie dem Bergfelder Opferstock oder dem Glockenloch.
Das A und O erscheint dem Arbeitskreis wie auch der Bewertungskommission für den Wettbewerb aber die
Aktualität von solchen Präsentationen zu sein. Weitere Kriterien sind Benutzerfreundlichkeit, Gestaltung,
Navigation, Qualität der Bürgerdienste und die Einbindung von Vereinen und Institutionen. "Das InternetDorf
ist ein Dorf des 21. Jahrhunderts. Es informiert seine Bürger über alle kommunalen Ereignisse", heißt
es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für ländlichen Raum. Im vergangenen Jahr hatte Hardt den
Preis für das Internetdorf 2000 gewonnen.
Sulz-Bergfelden (wh). Die Bergfelder feierten eine nicht alltägliche Sache:
Mehr als 100 Einwohner waren in die Dickeberghalle gekommen, um die Präsentation
der Hompage www.bergfelden.de mitzuerleben. Ortsvorsteher Erwin Stocker und Bürgermeister
Gerd Hieber waren überwältigt angesichts des großen Interesses.
Einen Tag vor der Präsentation wurde die Bergfelder Internetadresse freigeschaltet.
Erwin Stocker ging bei der Veranstaltung auf die Entstehtung der Internet-Geschichte ein
und freute sich ganz besonders darüber, dass sich innerhalb des Ortes verschiedene Spezialisten
zusammen gefunden hatten und in einem Arbeitskreis die Homepage erarbeiteten. Das Projekt kam
vergangen Jahr im Rahmen des Wettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden" zur Sprache, dann ging es
lauter Erwin Stocker "Schlag auf Schlag". Am 13. September gab es auf der Suche nach interessierten
Bürgern einen erfreulichen Rücklauf. Nachdem die rechtlichen Dinge geklärt waren, wurde der
Arbeitskreis aktiv.
Beim Namen "www.Bergfelden.de" hatte die Ortschaft Glück, dass sich Armin Schwarz die
Rechte schon vor zwei Jahren hatte sichern lassen.
Mit den Worten "Es ist soweit" übergab Erwin Stocker dann Armin Schwarz das Wort,
der zunächst auf das Thema Internet einging.
Dann aber durften die in erster Linie älteren Einwohner von Bergfelden sehen, was die Bergfelder
Seiten zu bieten haben. Im Wechsel präsentierten Steffen Heinzelmann, Nathanael Pantli und Armin Schwarz
die Informationen über die Mühlbachtalgemeinde. Angefangen mit einem Grußwort des Ortsvorstehers kann der
Benutzer auf die Präsentation der Gemeinde übergehen. Das virtuelle Rathaus zeigt, welche Möglichkeiten
es gibt. Die Termine des Ortschaftsrates sind genau so abzulesen wie zum Beispiel der Abfallkalender.
Verschiedene Diagramme über die Einwohnerverteilung oder Entwicklung können unter anderem abgerufen werden.
Außerdem gibt es detaillierte Informationen über Infrastruktur der Gemeinde, die Einrichtungen.
Auch die Vereine werden vorgestellt, und die Surfer können sogar nachschauen, wie das Wetter in
Bergfelden gerade ist.
Beim Thema Freizeit werden Wanderstrecken oder auch Touren für Radfahrer empfohlen.
Wer virtuell sich durch Bergfelden bewegen möchte, kann dies ebenfalls mit der Maus tun.
Bei der Präsentation erhielten die Arbeitskreis-Mitglieder je ein T-Shirt mit der Aufschrift
"www.bergfelden.de". Auch Bürgermeister Gerd Hieber durfte eines in Empfang nehmen.